Sozialkunde/Soziologie

Erzieher und Erzieherinnen sind am „Puls der Zeit“ als Kooperationspartner für Familien und Erziehungsberechtigte, als Bildungsbegleiter für Kinder und Jugendliche und als mündige Bürger in unserer Demokratie. Eine kritische sowie reflektierte Auseinandersetzung mit soziologischen Themen gehört daher unabdingbar zur Ausbildung des staatlich anerkannten Erziehers.

Folgende Inhalte fordern die Studierenden zur Auseinandersetzung auf:

  • Gesellschaftlicher Wandel der Familien sowie die Heterogenität familiärer Lebenswelten und Lebenssituationen von Familien.
  • Geschichtlicher Wandel von Partnerschaft, Ehe und Familie. Funktionen und Phasen der Familie.
  • Familiäre Lebenswelten wie Ein-Eltern-Familien, Patchworkfamilien, Adoptiv- und Pflegefamilien.
  • Familien in belastenden Lebenslagen (Scheidung, Armut, Gewalt, Alkohol, Migrationshintergrund).
  • Familienpolitische Programme der Parteien, Angebote für Familien (Netzwerke, Beratungsstellen …),
  • Unterstützungen für Familien (Elterngeld, Freibeträge)
  • Rollendefinition, Rollenkonflikte und Rollenwandel.
  • Begriffsklärung von Rolle, sozialer Position, Rollendistanz und Rollenkonflikt.
  • Die Berufsrolle der Erzieherin bzw. des Erziehers.
  • Rollenzuschreibungen und Vorurteile/Einstellungen.
  • Rolle Mann/Frau.
  • Lebenswelten und Diversitäten wahrnehmen.
  • Sozialisationsbedingungen und Sozialisationsinstanzen.
  • Wertetypen von Jugendlichen (Shell-Studie, Pisa- Studie).
  • Bedeutung der Peergroup für die Sozialisation.
  • Jugendkriminalität, Drogen und Suchtmittelmissbrauch, Mobbing.
  • Ungleiche Bildungszugänge.

Dozenten im Fach Sozialkunde/Soziologie