Jetzt geht’s los: Am 1. September fällt der Startschuss in die neue und verkürzte Erzieherausbildung!

Der bayerische Landtag hat bekanntlich die Verkürzung der Erzieherausbildung zum Studienjahr 2021/22 beschlossen. Wir haben uns in den letzten Wochen darauf vorbereitet:

  • Bewerber mit mittlerem Abschluss begrüßen wir künftig im „Sozialpädagogischen Einführungsjahr“ (SEJ). Dieses gliedert sich in einen theoretischen Teil – Unterricht an der Fachakademie – und einen fachpraktischen Teil – Tätigkeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung. Theorie und Praxis werden eng dabei verzahnt. Wir starten gleich mit zwei Kursen und ca. 50 Erzieherpraktikant*innen.
  • Bewerber mit Abitur oder mittlerem Abschluss und abgeschlossener beruflicher Erstausbildung steigen bei uns jetzt direkt in die dreijährige Erzieherausbildung ein und beginnen diese im Unterkurs. In der Regel müssen sie zuvor ein sechswöchiges Vorpraktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung nachweisen.
  • Wir freuen uns über die zahlreichen Bewerbungen und haben für sie einen dritten Unterkurs eingerichtet.
  • Mehr Auszubildende bedeuten natürlich auch mehr Personal und zusätzliche Räume. So werden künftig drei neue Dozentinnen unser Team vergrößern. Außerdem haben wir als Übergangslösung Räume angemietet, in die wir Unterricht auslagern können, bis unser neuer Kunst- und Werkpavillon auf der grünen Wiese entstanden ist.
  • Neben allen Neuerungen geht Anderes in vertrauten Bahnen weiter: Wir starten zum letzten Mal zwei SPS II – Kurse, die am Ende des Studienjahres die letzte Kinderpflegeprüfung in unserem Haus ablegen werden. Auch der OptiPrax – Kurs geht in die dritte und damit abschließende Runde. Wie es damit weitergehen wird, steht derzeit noch völlig in den Sternen. Vermutlich werden wir keinen Nachfolgekurs anbieten können, da uns – wie anderen Fachakademien auch – die Praxisstellen fehlen.
  • Ein chinesisches Sprichwort sagt bekanntlich: „Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Windmühlen, die anderen bauen Mauern.“ Wir werden auch weiterhin nicht aufhören, Windmühlen zu bauen und uns für die optimale Ausbildung künftiger Erzieher*innen zu bewegen.