Sportklettern

Klettern ist nicht nur Trendsport für Kinder und Jugendliche, er trainiert den gesamten Körper, alle Muskelgruppen von den Fingern bis zu den Füßen werden gestärkt. Grundsätzlich beinhaltet Klettern Bewegungen in Koordinationsmustern, die bewusst kontrolliert werden müssen.

Die Herausforderungen steigen mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad und der Höhe der Route. Bedeutet Bouldern, sich immer in Absprunghöhe über einer weichen Matte zu bewegen, geht es beim gesicherten Klettern schon mal bis auf 14 Meter Höhe in der Halle nach oben. Dabei ist insbesonderedie psychologische Wirkung des Kletterns nicht zu unterschätzen. Das Selbstbewusstsein wird gestärkt, in dem der Mut zum nächsten Griff oder Tritt die Basis ist, aber auch die Überwindung der Angst vor der Höhe stärkt die Teilnehmer. Gegenseitiges Vertrauen und Verantwortungsbewusstsein werden geschult, insbesondere wenn der Sichernde die Verantwortung für seinen Kletterpartner übernimmt.

Dass die Studierenden nicht nur sich selbst besser kennenlernen, sondern auch später in den Einrichtungen Boulderspiele anleiten und durchführen können, ist das Ziel. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten sie einen Topropeschein, der ihnen bestätigt, dass sie sicher klettern und noch sicherer sichern können. Bei der Übergabe der Topropescheine zeichnet sich dann doch ein glückliches Lächeln in manchem Gesicht angesichts eines Erfolges, die sich die Teilnehmer vielleicht im Vorfeld so nicht zugetraut haben. Dass die Zeit in der Kletterhalle jede Menge Spaß mit sich bringt, ist unbestritten.

Dozenten im Fach Sportklettern