Willkommen bei der Fachakademie

 


Herzlich willkommen auf den Seiten der Johann-Hinrich-Wichern Fachakademie für Sozialpädagogik in Schweinfurt. Wir freuen uns über Ihr Interesse.

Wir sind eine staatlich anerkannte Fachakademie in Trägerschaft der Evang.-Luth. Gesamtkirchengemeinde Schweinfurt. Bei uns können Sie sich als staatlich geprüfte Kinderpflegerin und Kinderpfleger, als staatlich anerkannte Erzieherin und Erzieher ausbilden lassen.

Wir gestalten Kirche, Diakonie und Gesellschaft.
Thesen der FAKS - These 2

Wir orientieren uns am christlichen Menschenbild, an sozialer Verantwortung und an den Herausforderungen und Fragen der Zeit. Wir gestalten unsere Arbeit im Spielraum evangelischer Freiheit. Wir nehmen Studierende, die unsere Werte anerkennen, unabhängig von ihrer konfessionellen Zugehörigkeit auf.

Aktuelles

Stellengesuche: Dozent (m,w,d) für Musikpädagogik und Gitarre

zum 1. Januar 2021 suchen wir einen

Dozenten (m,w,d) für Musikpädagogik und Gitarre

im Umfang von zunächst 13/27 Wochenstunden.

Sie unterrichten im Fach „Musische Gestaltung und Bewegungserziehung“ im Sozialpädagogischen Seminar. Darüber hinaus erteilen Sie Studierenden in allen Phasen der Ausbildung Instrumentalunterricht im Fach Gitarre. Im Wechsel mit den anderen Fachkollegen übernehmen Sie gelegentlich die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten und anderen schulischen Veranstaltungen. Für diese Aufgaben verfügen Sie über einen Abschluss als Musikpädagoge bzw. als Musiklehrer. Sie sind engagiert, arbeiten gern im Team und sind belastbar. Sie stehen der evangelischen Kirche aufgeschlossen gegenüber und teilen die Werte einer evangelischen Schule.

Wir bieten Ihnen zunächst eine befristete Anstellung (Krankheitsvertretung bis August 2021) mit Vergütung in Anlehnung an den TV-L und den im öffentlichen Dienst üblichen Nebenleistungen.

Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis 15. Dezember an den Leiter der Fachakademie Pfarrer Harald Wildfeuer, Johann-Hinrich-Wichern-Fachakademie für Sozialpädagogik der Evang.-Luth. Gesamtkirchengemeinde, Geschwister-Scholl-Straße 34, 97424 Schweinfurt, Tel. 09721/73068-0.

Erzieherausbildung wird verkürzt

Der bayerische Landtag hat die Verkürzung der Erzieherausbildung zum nächsten Studienjahr 2021/22 beschlossen. Das bedeutet das Ende des bisherigen Sozialpädagogischen Seminars (SPS).

Und so sieht die neue Regelung aus:

  • Bewerber mit mittlerem Abschluss absolvieren künftig ein „Sozialpädagogisches Einführungsjahr“ (SEJ). Dieses umfasst je zur Hälfte eine theoretische Ausbildung an der Fachakademie und eine praktische Ausbildung in einer sozialpädagogischen Einrichtung. Theorie und Praxis werden eng dabei verzahnt. Im Vergleich zur bisherigen Ausbildung (SPS) wird dabei allerdings die Praxis deutlich verkürzt.
  • Nach erfolgreichem Besuch des SEJ beginnen die Absolventen die dreijährige Erzieherausbildung.
  • Wer das SEJ nicht erfolgreich absolviert hat, kann entweder in die 11. Klasse der Berufsfachschule für Kinderpflege wechseln oder das SEJ noch einmal wiederholen.
  • Eine Kinderpflegerprüfung findet künftig an der Fachakademie nicht mehr statt. Diese kann freiwillig extern an einer Berufsfachschule für Kinderpflege abgelegt werden.
  • Bewerber mit Abitur oder abgeschlossener beruflicher Erstausbildung steigen künftig direkt in die Erzieherausbildung im Unterkurs ein. Sie absolvieren die Erzieherausbildung in drei Jahren.
  • In der Regel müssen sie zuvor ein sechswöchiges Vorpraktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung nachweisen.

Was bedeutet das konkret?

  • Alle Bewerber für das Studienjahr 2021/22 beginnen die Ausbildung nach der neuen Regelung.
  • Erzieherpraktikanten, die aktuell das SPS I besuchen, werden vermutlich im nächsten Studienjahr im SPS II die Ausbildung nach der bisherigen Ordnung mit der Kinderpflegerprüfung abschließen können.
  • Abiturienten haben künftig die Wahl zwischen einer dreijährigen konsekutiven Ausbildung (Unterkurs, Oberkurs, Berufspraktikum) und der integrativen Ausbildung im Modell OptiPrax (ab Studienjahr 2022/2023).
  • Praxisstellen klären mit ihrem Träger ab, ob sie auch nach der neuen Ausbildungsform weiter Praktikanten aufnehmen können.
  • Sie passen den Einsatz und die Anleitung entsprechend an die neue Situation an.
  • Weitere Details werden derzeit durch das Kultusministerium erst noch geklärt. Die entsprechenden Informationen liegen uns vermutlich erst Anfang 2021 vor. Trotzdem wollen wir bereits jetzt Bewerber und Praxisstellen soweit möglich informieren.  Sobald genauere Informationen vorliegen und Corona uns lässt, werden wir zu Informationsveranstaltungen einladen, auf denen dann die neue Ausbildung detailliert vorgestellt wird.

Neuregelung des Aufstiegs- BaföG

Gute  Nachrichten für alle, die das Aufstiegs – BaföG (früher: Meister- BaföG) beziehen:

  • Angehende Erzieherinnen und Erzieher erhalten ab September 2020 in den beiden Jahren der Vollzeitausbildung Aufstiegs-BAföG in Höhe von bis zu 892 Euro monatlich.
  • Für den Ehepartner und jedes Kind kommen noch bis zu 235 Euro dazu.
  • Alleinerziehende erhaltener die Kinderbetreuung zusätzlich einen Zuschlag von 150 Euro.
  • Diese Beträge werden als Vollzuschuss gewährt und müssen daher nicht mehr zurückgezahlt werden.
  • Das Aufstiegs – BaföG wird unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt.
  • Nach ersten Erfahrungen wenden die BaföG – Stellen die neue Regelung nicht bei Folgeanträgen an. D.h., wer bisher schon gefördert wurde, wird weiterhin einkommensabhängig und auf Darlehensbasis gefördert.
  • Und so sehen die aktuellen Fördersätze aus:

 

 

 

 

Partnerschaft mit schools500reformation

schools500reformation ist ein internationales Projekt zur Vernetzung evangelischer Schulen weltweit. Jede protestantische Schule kann mitmachen und sich registrieren. Einrichtungen aus Wissenschaft und Schulwesen (z.B. Lehrerausbildungsstätten, Schulbünde und Schulstiftungen) können sich als Unterstützer beteiligen.

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